Eine Woche in Essaouira

Essaouira ist anders als die anderen Orte Marokkos, die wir zuvor kennen gelernt haben. Hier herrscht mehr Ruhe, die Menschen sind merklich umgänglicher und der weitläufige Strand lädt zum Relaxen ein. Es ist also nicht verwunderlich, dass wir aus ursprünglich drei geplanten Tagen Aufenthalt in der maritimen Stadt eine Woche machten.

Wie waren des Reisens ein wenig müde geworden nach unserem Sahara-Trip und so ließen wir es Tag für Tag entspannt angehen, welcher immer mit einem marokkanischen Frühstück begann und mit einem abendlichen Spaziergang am Atlantik aufhörte. Essaouira ist perfekt um einfach auszuspannen. Die Stadt ist sehr vom Surfen geprägt und so kommt man schnell ins Gespräch mit dreadlockigen Surfern, die sich an jeder Ecke tummeln.Weiterlesen »

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Auf Kamelen durch die Sahara

Ostern mal anders. Und zwar in der Sahara. Unsere Ostereier wurden dieses Jahr anstatt im heimischen Garten in der größten Sandkiste der Welt versteckt.

Karfreitag frühmorgens ging es los. Mit Sack und Pack (und 17 Litern Wasser) und fünfzehn weiteren müden Gestalten machten wir uns im Bus auf einen langen und huppeligen Weg zunächst in Richtung Atlas-Gebirge. Das Groh der Gruppe fühlte sich aufgrund der Unebenheiten der Straße schnell unwohl, was zu mehrfachen ungewollten plötzlichen Stopps führte. Auch Maditas Magen war nicht auf marokkanische Straßen eingestellt und so konnte sie während der Fahrt nicht die Aussicht auf die Berge genießen. Nach ein paar Stunden erreichten wir Aït Ben Haddou, eine Ortschaft mit einer Burganlage, wo u.a. Gladiator und Game of Thrones gedreht wurden. Weiterlesen »

Ein Abstecher nach Rabat und Casablanca

Unsere Tage in Rabat begannen ein wenig abenteuerlich. Wir hatten hier ein AirBnB bei einer marokkanischen Familie für zwei Nächte gebucht, da Rabat ziemlich untouristisch ist und es daher auch keine große Auswahl an günstigen Schlafmöglichkeiten gibt. Wir haben eigentlich keine großen Ansprüche an unsere Bleibe. Wir sind während unserer Reisen lockerer gegenüber den hygienischen Zuständen geworden. Jedoch war uns beiden nach einer Minute in diesem Haus klar, dass halten wir hier nicht zwei Nächte durch. Unser Bett stand in einer ehemaligen Küche, wo auch sonst nichts mehr hinein passte. Eine alte schmutzige Wolldecke diente als Laken. Madita, die mit zahlreichen Bettwanzen in Italien zu kämpfen hatte, war die Panik ins Gesicht geschrieben.Weiterlesen »

Fés – Marokkos quirlige und freundliche Stadt im Norden

Unser Flugzeug landete erst spät am Abend in der quirligen Stadt Fés und nachdem wir in unserem Riad (typisches marokkanisches Haus) mit einem typischen Pfefferminztee willkommen geheißen worden, ging es noch in der ersten Nacht in die Medina (Altstadt mit Souks) um etwas Essbares zu finden. Natürlich probierten wir gleich ein Essen in einer traditionellen Tajine. In unserem Riad lernten wir noch ein paar nette Leute kennen, mit denen wir in den nächsten Tag starteten. Während nachts die Straßen der Medina nahezu ausgestorben wirken, so ist es über Tage einfach voller Leben. Hier findet man einfach alles. Egal ob traditionelle Kleidung, Gemüse oder Kosmetikartikel. Und das auf über 9000 verwinkelten Straßen, wie man uns mitteilte. Das man sich da mal schnell verirrt ist also kein Wunder.Weiterlesen »

Mit Tapas, Paella und Gaudí durch Barcelona

Was soll ich sagen? Barcelona ist einfach fantastisch! Und das liegt nicht nur an Sangria und Co. Diese Stadt hat es mir total angetan. Im Gotikviertel finden sich so viele wunderbare kleine Läden mit vielen bunten und einzigartigen Kleidungsstücken und anderem Krimskrams. Hier könnte man sich, wenn man Geld ausgeben möchte, gut einmal komplett neu einkleiden. Kein Wunder also, dass man in diesen Straßen gerne verloren geht. Ich liebe es einfach durch das Viertel zu streifen und immer wieder neue Straßen mit diesen schönen Apartmenthäusern zu entdecken.Weiterlesen »

Knappe 48 Stunden in Lagos an der Algarve

Nach meiner Zeit in Lissabon ging es für zwei Tage weiter an die Algarve nach Lagos. Mit einem Bus von Rede Expressos war ich in vier Stunden schnell am Ziel angelangt.

Die Algarve ist ein beliebter Touristenort. Das war mir zwar klar, aber mir war nicht klar, dass sie so beliebt ist, dass sogar Restaurantkarten und einige Straßenschilder auf Deutsch geschrieben sind. Überall um mich herum wimmelte es von Deutschen, obwohl noch nicht mal Hochsaison war. Schnell war ich ganz zufrieden, dass ich nur zwei Tage für Lagos eingeplant hatte. Weiterlesen »

4 Tage in Lissabon

Der Regen begleitete mich von Porto auch weiter nach Lissabon. Kein Wunder, dass ich gleich am ersten Tag auf dem Weg nach Downtown die Orientierung verlor und zunächst mehrere Kilometer in die entgegengesetzte Richtung lief bis mir mein GPS den Weg wies. Dabei habe ich eigentlich ja einen guten Orientierungssinn. Haha. Also habe ich kehrt gemacht hat und habe mich unter den Markisen der Läden bis nach Downtown durchgeschlängelt, denn der Regen hatte immer noch nicht aufgehört. Im Zentrum angekommen war es dann bereits Abend. Also habe ich mich gleich auf den Weg zu Paula gemacht, denn wir waren am Abend verabredet. So sind wir noch einen Wein trinken gegangen und haben nebenbei ein paar Tapas geknabbert. Etwas später am Abend haben wir dann die Jungs getroffen und sind in den Time Out Market spaziert, einer Markthalle, wo es an vielen Ständen ausgezeichnetes und vielfältiges Essen gibt.Weiterlesen »

Mit Regen und Wein durch Porto

Porto, eine portugiesische Stadt, die ungefähr 300 km nördlich von Lissabon liegt, war mein erster Stop auf meiner kleinen Reise durch Portugal. An meinem ersten Tag gab es während meines Stadtrundgangs gleich zwei Gewitter. Somit war am Abend meine Stimmung erstmal ziemlich in Keller, denn auf Regen und Temperaturen um die 10 Grad war ich ganz und gar nicht vorbereitet. Jedoch habe ich schnell im Hostel ein paar neue Leute kennen gelernt mit denen ich in den kommenden Tagen noch viel Zeit verbrachte. Weiterlesen »

Mitten im Nirgendwo von Schottland

Nach zwei Tagen in Edinburgh bin ich mit dem Bus ein paar Stunden hoch in die Highlands gefahren, wo ich in einem kleinen Dorf namens Kilchoan einen Job in einem alten Farmhaus gefunden habe. Ein Bus am Tag fährt von Fort William nach Kilchoan. Jedoch ist der Bus an der Bushaltestelle in einem Dorf, wo ich umsteigen musste, glatt an mir vorbeigerauscht ohne mich mitzunehmen. Kurzentschlossen entschied ist die die verbliebenen 100 Kilometer nach Kilchoan zu Trampen oder zumindest etwas näher an mein Ziel zu kommen. Langsam kamen die ersten Regentropfen schon runter und ich fing schon an mir zu überlegen, wo ich schlafen könnte, denn nur wenige Stunden später würde es dunkel sein. Jedoch hatte ich Glück  und schnell fand ich eine abenteuerlustige Schottin, die mich zur nächsten Ortschaft mitnahm. Als Dank gab ich ihr ein paar Reisetipps über Kuba, welches sie bald besuchen wird. Im nächsten Ort gab es einen kleinen Kiosk mit einer Tankstelle, wo ich einen leeren Bus vorfand. Also bin ich rüber und habe mal gefragt, wie es um den Bus hier stehen würde. Der Busfahrer erkannte schnell meine Situation und war sehr hilfsbereit. Schwupps saß ich in einem Schulbus zwischen lauter Kindern und kam meinem Ziel wieder ein paar Dörfer näher. An der Abbiegung nach Kilchoan konnte ich dann aussteigen und konnte bei einem Schafshirten mitfahren, der täglich ein paar der Schulkinder die restlichen 30 Kilometer nach Kilchoan  bringt. Und da die Schotten ein ausgesprochen freundliches Volk sind, hat der mich auch direkt vor die Tür meines schottischen Zuhauses gebracht. Da man sich hier kennt, konnte er mich während der Fahrt schon über die Familienverhältnisse meiner Chefin aufklären. Somit hatte ich also schon einen unvergesslichen Start in den Highlands.

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